Gisela Dreyer · Psychologische Psychotherapeutin

 

Was ist Mediation?

Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktregelung, das anderen Formen der Konfliktlösung überlegen ist, weil es die Konfliktparteien als die kompetenten Experten für die Lösung Ihrer Konflikte anerkennt.

Das klar gegliederte Verfahren der Mediation hilft den Parteien, eine eigenständige Lösung zu suchen, in der sie sich als Beteiligte des Verfahrens mit ihren Anliegen einbringen können. Es führt gegenüber fremdbestimmten Entscheidungen (Gerichts- und Schiedsverfahren) meist zu dauerhafteren Lösungen und zu einer größeren Zufriedenheit der Beteiligten.

Der Mediator/die Mediatorin unterstützt den Entscheidungsprozess und die Suche nach tragfähigen Lösungen. Durch gezielte Fragen und weitere Methoden trägt er zur Klärung der Interessen bei und fördert damit das gegenseitige Verständnis, indem er beispielsweise dafür sorgt, dass Fairness und Vertraulichkeit gewahrt bleiben.

Mediation ist ein systemisches Verfahren, das sich besonders bei Trennung und Scheidung von Paaren bewährt. Es erleichtert den schwierigen Weg der Partner im Vergleich zu oft langwierigen und strittigen juristischen Auseinandersetzungen - die neben den oft schwerwiegenden Konfliktfolgen für Eltern und vor allem Kinder - auch die Kosten in die Höhe treiben.

In der Familienmediation geht es, neben der Fairneß im Umgang der Parteien, an erster Stelle darum, das Interesse und den Schutz der Kinder nicht aus dem Auge zu verlieren, sodass sie trotz der Scheidung der Eltern, eine positive Bezugnahme zu Mutter und Vater bewahren oder auch erstmals erreichen können. (Charta der Kinderrechte der Vereinten Nationen : Par. 5 : "Jedes Kind hat das Recht, Vater und Mutter zu lieben".) Leider wird dieses Recht im Zuge von Ehestreitigkeiten oft missachtet.

 

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